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Vandalen hausen in der Gesamtschule Langerwehe

Heute Nacht gegen 00:40 wurden vier Löschgruppen der Feuerwehr Langerwehe alarmiert.
Nach einem Einbruch-Alarm in der Gesamtschule hatte der Hausmeister in der Mensa eine starke Verrauchung festgestellt. Gleichzeitig hatte auch die Brandmelde-Anlage des Objekts ausgelöst.

So machten sich mitten in der Nacht rund 60 Einsatzkräfte aus Langerwehe, Luchem, Heistern und Schlich auf den Weg zur Gesamtschule.
Die ersten Kräfte bereiteten einen Löschangriff vor und gingen zur weiteren Erkundung unter Atemschutz in das Gebäude vor.
Nach einigen Minuten stellte man dann aber fest, dass es gar kein Feuer gab. Vielmehr waren einige Personen gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und hatten im Gebäude 2 mehrere Feuerlöscher mit Löschpulver abgeblasen.

Nahezu das gesamte Gebäude wurde dadurch über mehrere Stockwerke massiv „verraucht“ und verschmutzt, so dass das Gebäude 2 zumindest heute für den Schulbetrieb nicht nutzbar ist.

Übrigens ist das Löschpulver in keiner Weise gesundheitsschädlich! Es mag zwar unangehm sein, wenn es eingeatmet wird, aber es hat keinerlei schädigende Wirkung.




Die Kreispolizeibehörde Düren veröffentlicht dazu folgende Pressemitteilung:

POL-DN: Mutwillig Scheiben eingeschlagen und für Sachschaden gesorgt

Langerwehe (ots) – Ziel bislang nicht bekannter Täter war in der Nacht zum Freitag die Gesamtschule in der Schönthaler Straße. Sie hatten dort eine Scheibe zerbrochen und waren in das Objekt eingedrungen. Dabei könnte es sich um die gleichen Tatverdächtigen handeln, die zuvor vergeblich versucht hatten, in ein Geschäft in der Hauptstraße einzubrechen.

Ein Brandmeldealarm rief die Polizei und Feuerwehr gegen 02.00 Uhr zum Schulgebäude. Als die Beamten zeitgleich mit den Feuerwehrleuten aus Langewehe an dem Gebäude eintrafen, mussten sie eine starke Rauchentwicklung feststellen. Wie sich bei der Nachschau herausstellte, war aber kein Feuer die Ursache dafür. Unbekannte hatten insgesamt fünf Feuerlöscher entleert, nachdem sie sich Zugang ins Innere durch zwei eingeschlagene Fenster geschaffen hatten.

Etwa 25 Minuten früher war eine Schaufensterscheibe eines Heizungs- und Sanitärgeschäftes in der Hauptstraße zu Bruch gegangen. Plakatwände verhinderten aber ein Eindringen der Täter in den Verkaufsraum. Daher ließen sie von ihrem Vorhaben ab und flüchteten, wie eine Zeugin berichten konnte, in Richtung der Gesamtschule.

Sachdienliche Hinweise werden an die Einsatzleitstelle der Polizei in Düren unter Telefon 0 24 21/949-2425 erbeten.

Rauchmelder hätte vermutlich sechs Menschenleben gerettet

Im hessischen Limburg ist uns heute wieder einmal brutal vor Augen geführt worden, wie wichtig Rauchmelder sind!

Bei einem Brand auf einem Bauernhof sind sechs Menschen ums Leben gekommen.  Einer von ihnen war durch das Fenster des Dachgeschosses ins Freie gelangt – er kletterte an einer Efeuranke nach unten. Dabei stürzte der Mann ab und erlitt schwere Kopfverletzungen, die er nicht überlebte.
Die Polizei teilt mit, dass nichts darauf hin deute, dass die übrigen fünf Getöteten versucht hätten das Haus zu verlassen.  Sie seien erstickt.
Daraus kann man schliessen, dass es in dem Haus keine Rauchmelder gab. (HR online)

Man wird nicht wach wenn es nachts zu einem Feuer in der Wohnung kommt! Bereits wenige Atemzüge mit Rauchgas können hier tödlich sein!
Das einzige was hier zum Lebensretter werden kann ist der Rauchmelder! Durch ein lautes akkustische Signal durchbricht er auch den tiefsten Schlaf, so dass man dann noch Gelegenheit hat das Gebäude zu verlassen und die Feuerwehr zu verständigen.

Die Statistik sagt hierzu übrigens, dass nur 35% aller Brände nachts entstehen, aber 70% aller Brandtoten sind nachts zu beklagen.

Die Lebensretter sind schon für kleines Geld in jedem Baumarkt zu haben. Beim Kauf ist lediglich darauf zu achten, dass die Rauchmelder mit dem CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sind.

Weitere Infos zum Thema Rauchmelder und auch zu deren Anbringung findet man unter Rauchmelder – Lebensretter.