Archiv für den Monat: Juli 2010

Ein Tag in Bonn

Gestern war es mal wieder soweit: Ausflug der Ehrenabteilung der Löschgruppe Langerwehe (samt Parterinnen). Ich habe sie begleitet.

Die Ehrenabteilung besteht aus den Kameraden, die das 60. Lebensjahr erreicht haben oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am aktiven Dienst der Löschgruppe teilnehmen können.
Um 09:00 Uhr war Abfahrt in Langerwehe.  Mit dem Bus ging es zunächst zum Haus der Geschichte.

Hier ging es in zwei Stunden vom Ende des zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart. Teilwese war es sehr bewegend zu sehen, wie die älteren Kameraden von den Ausstellungsstücken emotional berührt wurden.

Im Cafe im Haus der Geschichte trafen wir dann auf unseren Gästeführer für die Stadtrundfahrt. Als Gästeführer hatte ich mit meinem Onkel Ernst Porschen einen gebürtigen Langerweher gewinnen können. Er lebt schon viele Jahre mit seiner Familie in Bonn. Seit seiner Pensionierung betätigt er sich sehr engagiert als Gästeführer in seiner neuen Heimat. Viele der älteren Kameraden kannten ihn natürlich noch aus seiner Langerweher Zeit.

Von der Musuemsmeile aus ging es dann mit dem Bus über Bad Godesberg, das ehemalige Regierungsviertel und die Südstadt ins Bonner Zentrum. Überall wurden uns zahlreiche, interessant vorgetragene Information gegeben. Auch konnte unser Gästeführer immer wieder den Bogen nach Langerwehe oder zur Feuerwehr spannen. Dadurch wurde es sicherlich eine „besondere“ Stadtrundfahrt die auch alle begeistert hat.

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Bonner Innenstadt ging es zum Ausklang in das Sudhaus. Gut gestärkt traten wir dann nach rund zwei Stunden von dort die Heimreise an.

Augenscheinlich hat es allen sehr gut gefallen, gab es doch Äußerungen, bald wieder mit dem „Reiseleiter“ eine Fahrt antreten zu wollen.

Ich jedenfalls freue mich schon drauf!

Loveparade: zu früh für die Schuldfrage!

Dramatisch und tragisch was da heute in Duisburg passiert ist, keine Frage!

Natürlich muss die Schuldfrage geklärt werden! Aber bitte doch nicht zum jetzigen Zeitpunkt!
Aus meiner Sicht ist die Lage in Duisburg noch keineswegs gegessen! Wie sich die Masse in den nächsten Stunden verhält ist nicht wirklich zu kalkulieren. Daher sollten sich im Moment alle Kräfte darauf konzentrieren, dass es in den nächsten Stunden nicht noch mehr Tote gibt. Soweit ich das beurteilen kann macht man das im Moment auch. Lasst die Leute in der Gefahrenabwehr erstmal ihre Arbeit machen!

Wenn ich im Internet und insbesondere bei Twitter die ganzen „Experten“ und „Aufklärer“ lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln!
Auch die Medien spielen hier teilweise eine unrühmliche Rolle. Hier werden von einigen Tweets von irgendwelchen Usern einfach ungeprüft als Fakten übernommen.

Woher wissen diese Leute für wieviele Menschen das Veranstaltungsgelände „zugelassen“ ist und wieviele letztlich vor Ort waren?

Alles Fragen die geklärt werden müssen, aber bitte nicht jetzt und bitte nicht von den Twitter-Usern!

Abriss der alten Schule in Stütgerloch hat begonnen

Eine dicke Staubwolke über Langerwehe war gestern morgen ein deutliches Zeichen: der Abriss der alten Schulte in Stütgerloch hat begonnen.

Auch wenn hiermit ein Stück Langerweher Geschichte begraben wird, so haben doch viele Langerweher auf diesen Moment gewartet, waren die Gebäude in den letzten Jahren doch sehr verkommen.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Arbeiten zügig voran gehen, damit sich die Belastung für die Anwohner in Grenzen hält und dann ebenfalls zügig mit der geplanten Bebauung begonnen werden kann.

Rauchmelder hätte vermutlich sechs Menschenleben gerettet

Im hessischen Limburg ist uns heute wieder einmal brutal vor Augen geführt worden, wie wichtig Rauchmelder sind!

Bei einem Brand auf einem Bauernhof sind sechs Menschen ums Leben gekommen.  Einer von ihnen war durch das Fenster des Dachgeschosses ins Freie gelangt – er kletterte an einer Efeuranke nach unten. Dabei stürzte der Mann ab und erlitt schwere Kopfverletzungen, die er nicht überlebte.
Die Polizei teilt mit, dass nichts darauf hin deute, dass die übrigen fünf Getöteten versucht hätten das Haus zu verlassen.  Sie seien erstickt.
Daraus kann man schliessen, dass es in dem Haus keine Rauchmelder gab. (HR online)

Man wird nicht wach wenn es nachts zu einem Feuer in der Wohnung kommt! Bereits wenige Atemzüge mit Rauchgas können hier tödlich sein!
Das einzige was hier zum Lebensretter werden kann ist der Rauchmelder! Durch ein lautes akkustische Signal durchbricht er auch den tiefsten Schlaf, so dass man dann noch Gelegenheit hat das Gebäude zu verlassen und die Feuerwehr zu verständigen.

Die Statistik sagt hierzu übrigens, dass nur 35% aller Brände nachts entstehen, aber 70% aller Brandtoten sind nachts zu beklagen.

Die Lebensretter sind schon für kleines Geld in jedem Baumarkt zu haben. Beim Kauf ist lediglich darauf zu achten, dass die Rauchmelder mit dem CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sind.

Weitere Infos zum Thema Rauchmelder und auch zu deren Anbringung findet man unter Rauchmelder – Lebensretter.

Sommerfest in Langerwehe wieder ein Riesenerfolg

Das Wetter hätte besser nicht sein können. 25 Grad und nahezu wolkenloser Himmel.
Dazu wieder ein attraktives Programm, zusammengestellt von den Verantwortlichen der I.V. PRO Langerwehe.

Nach Angaben des Veranstalters fanden rund 20.000 Besucher den Weg nach Langerwehe.